Die Meraner Traubenkur

Gesunde Meraner Traubenkur

Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass bereits schon die österreichische Kaiserin Sisi mehrmals die schöne Stadt an der Passer aufsuchte, um sich dort zu erholen! Damals wie heute ist die Meraner Traubenkur für zahlreiche Urlaubs- und Kurgäste ein Grund mehr, den Südtirolurlaub im eleganten Meran zu verbringen. Südtiroler Trauben sind süß, saftig und schmecken gut, zudem sind sie schon lange als Heilmittel anerkannt. Die Meraner Kurtraube ist eine Großvernatsch-Traube und bekannt für ihre großen Beeren, der dünnen Fruchtschale und dem weichem Fruchtfleisch. Der Zuckergehalt der Kurtraube liegt zwischen 14 und 20 % und kommt in Form von Dextrose und Laevulose vor. Neben einem Wassergehalt von 80 % sind zudem Ameisen-, Zitronen-, Essig- und Maleinsäure, aber auch wertvolle Mineralsalze wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Natrium in der runden Frucht enthalten. Zusammen mit den Vitaminen B/2, A und C sowie den Proteinen, Enzymen und Fermenten, sorgen alle Inhaltsstoffe für den großen Nährwert, so hat ein Kilo Traubensaft auch schon mal an die 800 Kalorien. Trauben sind einzigartige Energielieferanten, da ihr Zucker rasch in unser Blut übergeht. Zudem wurden auch bereits viele andere positive Wirkungen auf unsere Gesundheit wissenschaftlich nachgewiesen, so kann der Genuss von Trauben:

  • Rheuma- und Arthritisbeschwerden aber auch Gichtanfälle lindern
  • Infektionen und Entzündungen bekämpfen
  • das Ausscheidung von Toxinen erhöhen
  • das Herz- und Gefäßsystem stärken
  • die Leber- und Gallenfunktion steigern
  • gegen Stress und Allergien helfen
  • die Blutzirkulation verbessern
  • das Ausscheiden von Harnsäure erleichtern
  • gegen Tumore wirken

Wie funktioniert eine Traubenkur?

Bei der Meraner Traubenkur sollten täglich, auf zwei Mahlzeiten verteilt, zwischen 300 g und 1 kg Trauben verzehrt werden. Vor dem Verzehr sollten die Trauben gewaschen und die erste Portion am Morgen auf nüchternen Magen zu sich genommen werden, dies auch in Form von frischgepresstem Traubensaft. Die zweite Portion sollte am späten Nachmittag bzw. vor dem Abendessen gegessen werden. Wichtig ist, jede Beere einzeln in den Mund zu nehmen, dort diese mit der Zunge gegen den Daumen drücken und dann erst langsam zerkauen, da sich die wichtigen Vitamine und Salze direkt unter der Schale verbergen. Die Trauenschale und die Kerne sollten nicht gegessen werden, diese also sanft vor dem Schlucken entfernen. Es ist sehr selten, dass jemand einen Traubenkur nicht verträgt, davon abgeraten wird nur jenen Personen, die an einer Intoleranz leiden. Nichtsdestotrotz sollte die Meraner Traubenkur nur unter fachmännischer Betreuung durchgeführt werden, damit auch der gewünschte Effekt für die Gesundheit eintritt!

Artikel bereitgestellt von www.feldhof.com

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